Weiterbildung zum Immobilienfachwirt

Wie wird man Immobilienfachwirt?

Die Weiterbildung zum Immobilienfachwirt ist eine bundesweit geregelte Fortbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG), die auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung zum Immobilienkaufmann aufbaut. Immobilienfachwirte konzipieren und organisieren Projekte in der Immobilienwirtschaft. Ein Immobilienfachwirt verfügt über ein vertieftes Fachwissen um die Kernprozesse der Immobilienwirtschaft, ein hohes Maß an unternehmerischem Denken und Methodenkompetenz.

Er weiss also, welche genauen Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um ein bestimmtes Projekt zu realisieren. Gefragt sind Immobilienfachwirte in der Regel bei Wohnungsbauunternehmen, Immobiliengesellschaften, Gebäudeverwaltungen oder Bau- und Grundstücksgesellschaften.Unter anderem sind sie auch in den Immobilienabteilungen von Banken und Versicherungen tätig.

Die Vorraussetzung bei der Anmeldung zur Prüfung sind eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Immobilienkaufmann, sowie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in diesem Bereich. Zudem ist es aber auch möglich, den Kurs zu absolvieren, wenn man eine annerkannte Ausbildung in einem kaufmännischen oder verwaltenden Beruf erfolgreich abgeschlossen hat und mindestens drei Jahre Berufspraxis in der Wohnwirtschaft vorweisen kann.

Zwar ist für die Prüfung an sich nicht unbedingt notwendig, an einem speziellen Aufbaukurs teilzunehmen, doch ist ein solcher Kurs eine hervorragende Möglichkeit, seine bereits vorhandenen Kenntnisse aufzufrischen und auszubauen. Ein solcher Kurs dauert zwischen neun und zwölf Monaten, sofern man ihn in Vollzeit oder als Blockunterricht absolviert. Die andere Variante, ihn in Teilzeit neben dem Beruf zu machen, nimmt zwischen 18 und 30 Monate in Anspruch.
Auch hier ist es möglich über ein Fernstudium die nötige Qualifikation zu erlangen und die IHK-Prüfung zu absolvieren.

Was verdient ein Immobilienfachwirt? Immobilienfachwirt Gehalt